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PPWR Software Vergleich: Sieben Lösungen fundiert bewerten

Ein belastbarer PPWR Software Vergleich beginnt nicht bei der längsten Funktionsliste, sondern bei den Verpackungen, Rollen und Datenflüssen im eigenen Unternehmen. Gute Lösungen führen Materialaufbau, Gewichte, Lieferantennachweise, Verantwortlichkeiten und technische Dokumentation je Verpackung zusammen. So entsteht aus verteilten Spezifikationen und ERP-Stammdaten ein nachvollziehbarer Compliance-Prozess.

Seit dem 12.08.2026 gilt die Verordnung (EU) 2025/40. Damit reicht es nicht mehr, PPWR-Compliance als einmaliges Vorbereitungsprojekt zu behandeln. Unternehmen müssen Angaben je Verpackung aktuell halten, Änderungen dokumentieren und Nachweise reproduzierbar erzeugen können. Dieser Beitrag vergleicht sieben Lösungen und zeigt, welche Auswahlkriterien für unterschiedliche Verpackungsportfolios entscheidend sind.

Stand: September 2026. Grundlage sind die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle sowie das Verpackungsdurchführungsgesetz (VerpackDG), beide anwendbar seit dem 12.08.2026.

Warum PPWR-Software jetzt zum laufenden Nachweissystem wird

Mit dem Geltungsbeginn der PPWR und des VerpackDG hat sich der Fokus verschoben: Nicht nur künftige Material- und Designvorgaben sind relevant, sondern bereits heute eine belastbare Daten- und Dokumentationsbasis. Die EU-Konformitätserklärung nach Artikel 39 und die technische Dokumentation machen Verpackungs-Compliance zu einem wiederkehrenden Prozess.

In der Praxis ist deshalb weniger die erste Erklärung das Problem als ihre dauerhafte Pflege. Ändern sich Material, Lieferant, Gewicht oder Verwendungszweck, muss der Nachweis zur aktuellen Verpackungsversion passen. Ab 2028 und 2030 kommen weitere Anforderungen hinzu. Eine geeignete Software sollte Versionen, Verantwortlichkeiten und Freigaben deshalb nachvollziehbar abbilden.

Die folgenden Termine nennt die Übersicht der IHK Regensburg zur EU-Verpackungsverordnung mit Stand September 2026, jeweils mit Artikelbezug zur Verordnung (EU) 2025/40. Was die Verordnung inhaltlich regelt, ist im Beitrag PPWR-Verordnung erklärt ausgeführt.

AnforderungFundstelleGilt ab
EU-Konformitätserklärung und technische DokumentationArt. 39, Anhang VIII12.08.2026
Harmonisierte Kennzeichnung von VerpackungenArt. 1212.08.2028
Kennzeichnung wiederverwendbarer VerpackungenArt. 1212.02.2029
Design for RecyclingArt. 601.01.2030
Rezyklatanteil in KunststoffverpackungenArt. 701.01.2030
Wiederverwendungsziele für TransportverpackungenArt. 2901.01.2030

WICHTIGE EINORDNUNG

Die PPWR trennt zwei Rollen, die das bisherige Verpackungsgesetz so nicht kannte. Der Hersteller verantwortet die Konformität der Verpackung und die technische Dokumentation. Der Erzeuger trägt die erweiterte Herstellerverantwortung in dem Mitgliedstaat, in dem die Verpackung zu Abfall wird. Diese Unterscheidung beschreibt die Zentrale Stelle Verpackungsregister in ihren Hinweisen zum 12.08.2026. Welche Rolle ein Unternehmen trägt, entscheidet darüber, welche Funktionen eine Software überhaupt abdecken muss.

Sechs Kriterien für den PPWR Software Vergleich

Die folgenden sechs Kriterien bilden den gesamten Prozess von der Rollenbestimmung bis zum prüffähigen Nachweis ab. Sie eignen sich als Anforderungskatalog für Erstgespräche und Demos. Entscheidend ist nicht, ob ein Anbieter eine Funktion nennt, sondern ob sich der konkrete Ablauf an einer realen Verpackung zeigen lässt.

  • Rollenlogik. Die Lösung sollte je Verpackung nachvollziehbar bestimmen, ob Ihr Unternehmen als Hersteller, Erzeuger, Importeur oder Vertreiber handelt. Prüfen Sie, welche Eingaben zur Zuordnung führen, ob der Entscheidungspfad dokumentiert wird und ob unterschiedliche Rollen innerhalb eines Portfolios abbildbar sind.
  • Verpackungsstammdaten. Materialarten, Komponenten, Gewichte, Formate, Verwendungszwecke und Zielmärkte müssen strukturiert erfasst werden. Freitext und lose Dateianhänge reichen nicht aus, wenn Anforderungen später automatisiert geprüft, gefiltert oder aktualisiert werden sollen.
  • Lieferantendaten. Viele Pflichtangaben stammen von Verpackungsherstellern und Vorlieferanten. Benötigt werden strukturierte Abfragen, Rücklaufverfolgung, Plausibilitätsprüfungen und eine klare Zuordnung zur jeweiligen Verpackung. Klären Sie zudem, ob Lieferanten einen kostenfreien Zugang erhalten.
  • Konformitätserklärung. Anhang VIII der Verordnung gibt den Inhalt der Erklärung vor, Anhang VII die Struktur der technischen Dokumentation. Beides sollte aus den erfassten Daten entstehen und nicht als leeres Formular erscheinen. Welche Angaben verpflichtend sind, steht im Beitrag zur PPWR-Konformitätserklärung.
  • Systemanbindung. Verpackungsdaten liegen häufig bereits in ERP-, PIM- oder PLM-Systemen. Entscheidend ist, welche Daten über Schnittstellen übernommen werden, wie Änderungen synchronisiert werden und welches System künftig führend ist. Doppelte Datenpflege führt schnell zu widersprüchlichen Nachweisen.
  • Anschluss an das ESG-Datenhaus. Material- und Gewichtsdaten werden auch für Product Carbon Footprints, den Corporate Carbon Footprint und Nachhaltigkeitsberichte benötigt. Eine gemeinsame Datenbasis kann Doppelerhebungen vermeiden. Voraussetzung ist, dass beide Prozesse tatsächlich dieselben Stammdaten nutzen und nicht nur in derselben Plattform nebeneinanderstehen.

Zusammen ergibt sich ein klares Prüfraster: Rolle, Stammdaten, Lieferantendaten, Dokumentation, Systemintegration und Mehrfachnutzung. Fehlt eine Information auf der Website, ist das zunächst eine Frage für die Demo. Kritisch wird es erst, wenn der Anbieter den Weg von einer konkreten Verpackung bis zum versionierten Nachweis nicht durchgängig zeigen kann.

Sieben Lösungen für PPWR-Konformität im Überblick

Die sieben Lösungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: einige auf Rollen und Nachweise, andere auf Lieferantendaten, Verpackungsspezifikationen oder die Verbindung zu ESG- und CO₂-Prozessen. Die Profile beschreiben den öffentlich ausgewiesenen Leistungsumfang und benennen Punkte, die im Auswahlgespräch konkret geprüft werden sollten.

Alle Angaben stammen von den Seiten der jeweiligen Anbieter, abgerufen im September 2026. CONSUST ist selbst Anbieter und im Vergleich enthalten.

1. CONSUST FramesCube: von der Rolle zum belastbaren Nachweis

CONSUST FramesCube bildet den Prozess von der Verpackungserfassung über die Rollenbestimmung bis zur Konformitätsdokumentation ab. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen, die verschiedene Verpackungsarten, mehrere Zielmärkte und verteilte Zuständigkeiten in Qualität, Einkauf und Logistik zusammenführen müssen.

  • Zentrale Verpackungsdatenbank für alle Verpackungen statt dezentraler Listen
  • Automatische Rollenableitung für Erzeuger, Hersteller, Importeur und Vertreiber über einen Entscheidungsbaum
  • Compliance Cockpit mit Erfüllungsstatus, Aufgaben, Zuständigen und Fristen
  • Lieferantenportal mit Rücklaufverfolgung im System statt per E-Mail
  • KI-gestützte Verarbeitung hochgeladener technischer Dokumente
  • Mehrsprachige Konformitätserklärungen, revisionssicher und exportbereit für Prüfer oder Behörden
  • Mengenmeldung und Berechnung der EPR-Gebühren
StärkenHerausforderungen
Nachvollziehbare Rollenableitung mit offengelegtem Entscheidungspfad je VerpackungFür Unternehmen mit wenigen, gleichartigen Verpackungen ist der Funktionsumfang breiter angelegt als nötig
Verknüpfte Mengenmeldung und Berechnung der EPR-GebührenRolle und Marktfreigabe erfordern weiterhin eine fachliche Entscheidung im Unternehmen, die Software bereitet sie vor
Compliance Cockpit bündelt Erfüllungsstatus, Aufgaben, Zuständige und Fristen an einer Stelle
Integriertes Lieferantenportal mit Rücklaufverfolgung laufen im System statt über E-Mail
KI-gestützte Auswertung technischer Dokumente reduziert die manuelle Datenerfassung

Besonders geeignet für: Unternehmen mit diversifizierten Verpackungsportfolio, die auf eine effiziente Lösung mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis setzen wollen.

2. osapiens HUB: Lieferantendaten über ein eigenes Portal

osapiens ordnet die PPWR in den HUB for Product Compliance ein. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Datenerhebung bei internen Teams, Lieferanten und weiteren Akteuren der Verpackungskette. Das ist besonders relevant, wenn ein großer Teil der benötigten Angaben noch nicht zentral vorliegt.

  • Integrierte PPWR-Abfragen für interne Teams und Lieferanten
  • Kostenfreies Lieferantenportal für strukturierte Angaben zu Verpackungen und Materialien
  • Zusammenfassungen je Verpackung oder Produkt als Grundlage für Kennzeichnung, Dokumentation und Konformitätserklärung
StärkenHerausforderungen
Lieferantenportal senkt die Hürde für die Datenerhebung bei VorlieferantenDas Zusammenspiel der PPWR-Lösung mit den weiteren Compliance-Modulen ist öffentlich nicht beschrieben
Datenabfragen bei internen Teams und Lieferanten, auch außerhalb der EUKeine veröffentlichten Preise, die Kosten werden erst im Angebot sichtbar

Besonders geeignet für: Unternehmen mit vielen Vorlieferanten, deren Verpackungsangaben erst noch erhoben werden müssen.

3. Packa: Verpackungsspezifikationen für Konsumgütermarken

Packa ist stark auf Verpackungsspezifikationen, Lieferantendokumente und die operative Arbeit von Verpackungseinkauf und Produktentwicklung ausgerichtet. Neben PPWR-bezogenen Daten verbindet die Lösung Themen wie Recyclingfähigkeit, EPR-Gebühren und CO₂-Bewertung.

  • Zentrale Verwaltung von Verpackungsspezifikationen
  • Strukturierte Erfassung von Lieferantendokumenten
  • Auslesen technischer Daten aus XLS, CSV, PDF und ERP-Exporten
StärkenHerausforderungen
EPR-Gebühren, Recyclingfähigkeit und PPWR-Vorbereitung in einer gemeinsamen AnwendungFokus auf Verpackungen ohne Verzahnung in weitere Compliance-Modul
Erfahrung durch Referenzen aus Konsumgütern, Optik und LebensmittelnKeine veröffentlichten Preise, die Kosten werden erst im Angebot sichtbar

Besonders geeignet für: Marken mit hoher Verpackungsvielfalt im Konsumgüterbereich, die Spezifikationen und EPR-Gebühren ohnehin an einer Stelle führen wollen.

4. Tanso: PPWR neben der CO₂-Bilanz im Industrieumfeld

Tanso positioniert PPWR als Modul neben CO₂-Bilanzierung, CSRD und CBAM. Der Branchenfokus liegt auf produzierenden Unternehmen. Für die Auswahl ist daher besonders zu prüfen, wie tief der PPWR-Prozess selbst reicht und welche Nachweise aus den erfassten Daten erzeugt werden können.

  • Lieferantenportal für die Datenerhebung
  • CO₂-Bilanzierung abgestimmt auf das GHG Protocol in derselben Plattform
  • Branchenzuschnitt auf produzierende Unternehmen
StärkenHerausforderungen
PPWR, CO₂-Bilanz und CSRD-Berichterstattung auf einer gemeinsamen PlattformDie Tiefe der PPWR-Funktionen, etwa bei der Konformitätserklärung, ist öffentlich nicht belegt
Klarer Zuschnitt auf den produzierenden MittelstandSchnittstellen und Preise sind öffentlich nicht ausgewiesen

Besonders geeignet für: Industrieunternehmen, die PPWR und CO₂-Bilanzierung in einem Werkzeug führen wollen.

5. PackIntelX: PPWR-Bewertung mit Anschluss an die Recyclingpraxis

PackIntelX aus Mainz bietet eine cloudbasierte PPWR-Plattform und ergänzend Beratung und Workshops. Das Unternehmen stammt aus dem Umfeld von Leichtverpackungssortierung und Kunststoffrecycling und verbindet Verpackungsdaten mit Bewertungen der Recyclingfähigkeit und einem Netzwerk aus Recyclingpartnern. Über eine Partnerschaft bietet auch die Landbell Group das Werkzeug an.

  • PPWR-Bewertung je Verpackung mit Hinweisen auf Lücken und konkreten Handlungsempfehlungen
  • EU-Konformitätserklärung und technische Dokumentation aus der Plattform
  • EPR Navigator für die Auswahl von Systemen und länderübergreifende EPR-Meldungen
StärkenHerausforderungen
Recyclingfähigkeitsanalyse mit direktem Bezug zu Sortierung und RecyclingpraxisVergleichsweise junger Anbieter, Referenzen und Projektumfang sollten im Auswahlgespräch geprüft werden
Software, Workshops und Beratung zur PPWR aus einer HandSchnittstellen und Preise sind öffentlich nicht ausgewiesen

Besonders geeignet für: Hersteller und Importeure, die Konformität und Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen gemeinsam bewerten und dabei Beratung einbinden wollen.

6. VERSO: Verpackungsdaten im Supply Chain Hub

VERSO führt Verpackungsdaten und Konformitätserklärungen im Supply Chain Hub. Daneben stehen Climate Hub und ESG Hub. Der Ansatz richtet sich insbesondere an mittelständische Unternehmen, die Verpackungs- und Lieferantendaten enger mit weiteren Lieferkettenprozessen verbinden wollen.

  • Lieferantenverwaltung und Risikoanalysen im selben Bereich
  • Climate Hub für Unternehmens- und Produktemissionen nach dem GHG Protocol
  • ESG Hub als Cockpit für Datensammlung und Berichterstattung
StärkenHerausforderungen
Verpackungsdaten, Lieferantenverwaltung und Risikoanalyse in einem gemeinsamen BereichDer PPWR-Funktionsumfang ist öffentlich nur in Grundzügen beschrieben
Ausrichtung auf die Anforderungen des MittelstandsSchnittstellen und Preise sind öffentlich nicht ausgewiesen

Besonders geeignet für: Mittelständler, die Lieferkettenpflichten und Verpackungsdaten in einem Bereich zusammenführen wollen.

7. SAP Responsible Design and Production: PPWR im SAP-Umfeld

SAP Responsible Design and Production (SAP RDP) ist eine Public-Cloud-Lösung, die ursprünglich für EPR-Meldungen und Kunststoffsteuern entwickelt wurde. Sie verknüpft Verpackungszusammensetzungen mit Verkaufsdaten aus dem ERP und wurde um Funktionen für die PPWR erweitert. Die Lösung läuft als Erweiterung auf der SAP Business Technology Platform und richtet sich vor allem an Unternehmen, die bereits SAP einsetzen.

  • Verpackungszusammensetzungen mit Materialarten, Gewichten, Rezyklatanteilen und Lieferantenangaben auf Element-, Kompositions- und Produktebene
  • Konformitätsbewertung und Erstellung der EU-Konformitätserklärung für die PPWR
  • Vorkonfigurierte EPR-Berichte für zahlreiche Länder sowie Berechnung von Kunststoffsteuern
StärkenHerausforderungen
Direkte Nutzung vorhandener SAP-Stamm- und Verkaufsdaten ohne doppelte DatenpflegeLieferantenabfragen erfordern zusätzliche SAP-Lösungen oder Partnersysteme
Breite Abdeckung von EPR-Berichten und Kunststoffsteuern über viele LänderEinführung setzt in der Regel ein SAP-Umfeld und einen Implementierungspartner voraus, Preise sind öffentlich nicht ausgewiesen

Besonders geeignet für: Konzerne und größere Mittelständler mit SAP als führendem ERP, die EPR-Meldungen in vielen Ländern und die PPWR auf derselben Datenbasis führen wollen.

PPWR-Software im Vergleich: die Übersicht

Die Tabelle verdichtet die Anbieterprofile auf Zielgruppe und erkennbaren Schwerpunkt. Sie ersetzt keine Demo, erleichtert aber die Vorauswahl: Wählen Sie zunächst zwei bis drei Lösungen aus, deren Datenmodell und Prozessfokus zu Ihrem Verpackungsportfolio passen.

AnbieterZielgruppeBesonderheit
CONSUST FramesCubeUnternehmen die auf optimales Preis-Leistungs-Verhältnis setzenRollenableitung mit offengelegtem Entscheidungspfad, Lieferantenportal, mehrsprachige Konformitätserklärung
osapiens HUBUnternehmen mit vielen VorlieferantenLieferantenportal ohne Kosten für die Lieferanten
PackaKonsumgütermarken mit hoher VerpackungsvielfaltSpezifikationen, Recyclingfähigkeit und EPR-Gebühren an einer Stelle
TansoProduzierender MittelstandPPWR neben CO₂-Bilanzierung und CSRD-Berichterstattung
PackIntelXHersteller und Importeure mit BeratungsbedarfPPWR- und Recyclingfähigkeitsbewertung mit Anschluss an ein Recyclingnetzwerk
VERSOMittelstand mit LieferkettenpflichtenVerpackungsdaten im Supply Chain Hub
SAP RDPUnternehmen mit SAP als führendem ERPPPWR und EPR-Berichte auf Basis vorhandener SAP-Daten

Fazit: Welche PPWR-Software zu welchem Unternehmen passt

Drei Faktoren bestimmen die passende Lösung besonders stark: die Rollen Ihres Unternehmens, die Vielfalt des Verpackungsportfolios und der Anteil externer Lieferantendaten. Die folgende Zuordnung dient als Startpunkt für eine Shortlist. Die endgültige Entscheidung sollte anhand eigener Verpackungen und Datenquellen fallen.

Die beste PPWR-Software ist nicht die Lösung mit den meisten Modulen, sondern diejenige, die Ihren realen Nachweisprozess ohne Medienbrüche abbildet. Lassen Sie sich in jeder Demo denselben Testfall zeigen: Rollenbestimmung, Datenimport, Lieferantenrückfrage, Änderung einer Verpackung und Erzeugung der aktualisierten Dokumentation. So werden Unterschiede sichtbar, die Funktionslisten nicht zeigen.

Häufige Fragen zu PPWR-Software

Die folgenden Antworten fassen die häufigsten Fragen aus Auswahlgesprächen kompakt zusammen: Kosten, Beginn der Erklärungspflicht, Abgrenzung zu EPR-Pflichten, Mindestgröße des Portfolios und Verbindung zur CO₂-Bilanzierung.

PPWR-Konformität mit CONSUST strukturiert nachweisen

Die PPWR-Software von CONSUST führt den Weg von der Verpackungserfassung über die Rollenableitung bis zur mehrsprachigen Konformitätserklärung in fünf Schritten. Lieferantenfragebögen, Aufgaben und Fristen laufen im selben System. Der Nachweis entsteht aus den Daten, die Sie ohnehin pflegen, und wird bei jeder Änderung einer Verpackung fortgeschrieben. Die fachliche Entscheidung über die Marktfreigabe bleibt bei Ihnen.

Ihr nächster Schritt: Klären Sie mit dem PPWR-Rollencheck, welche Rollen Ihr Unternehmen trägt. Der PPWR-Leitfaden: Compliance in 7 Schritten umsetzen zeigt den Weg zur vollständigen Dokumentation. In einer Demo spielen wir den Testfall aus diesem Beitrag an einer Ihrer eigenen Verpackungen durch.

Dieser Beitrag gibt eine fachliche Einordnung auf Basis der genannten Quellen mit dem angegebenen Stand und ersetzt keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls.

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